Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Meteorologie und Klimatologie/Leibniz Universität Hannover
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Meteorologie und Klimatologie/Leibniz Universität Hannover
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Quereinstieg Meteorologie

Wir schaffen gute Atmosphäre!

Sie haben einen Bachelorabschluss mit einem ingenieurwissenschaftlichen bzw. mathematisch-physikalischen Hintergrund?

Sie interessieren sich für Messtechnik, numerische Simulation, optische Verfahren oder komplexe physikalische Prozesse?

Dann bringen Sie ihre Kompetenzen in atmosphärischer Umweltforschung ein und bewerben Sie sich für den Masterstudiengang Meteorologie!

Meteorologie: Mehr als Wetter

Meteorologie ist die Physik der Atmosphäre. Obwohl die Wettervorhersage ein Teilgebiet der Meteorologie darstellt, arbeitet nur ein kleiner Teil der ausgebildeten Meteorologen im Bereich der operationellen Wettervorhersage. Jedoch eröffnet allein das ständige Bestreben die Qualität der Wettervorhersage zu verbessern bereits ein breites Forschungsfeld in welchem zahlreiche Wissenschaftler arbeiten. So sind viele physikalische Prozesse in der Atmosphäre noch nicht verstanden und werden erforscht, neue Messverfahren/-geräte werden entwickelt oder numerische Lösungsalgorithmen für meteorologische Modelle  werden verbessert.

Da die Atmosphäre (im Großen wie im Kleinen) durch viele verschiedenste Randbedingungen (Ozean, Bodennutzung, Gebäude, etc) beeinflusst wird und die Atmosphäre ihrerseits Auswirkungen hat auf alles was sich in ihr befindet, gibt es viele interdisziplinäre Verbindungen z.B. zur Chemie, Geophysik, Ozeanographie, Biologie und auch den Ingenieurwissenschaften. Gerade die interdisziplinären Verknüpfungen bieten Quereinsteigern die Möglichkeit die Kompetenzen aus ihrem vorherigem Studium in die Meteorologie einzubringen, wie z.B. bei der Entwicklung von Prototypen von neuartigen Messgeräten, der Implementierung numerischer Verfahren in meteorologische Modelle oder der Untersuchung des Einflusses turbulenter Strömungen auf Windkraftanlagen oder dem Einsatz der Solarenergie.  Dies spiegelt sich auch in der aktuellen Forschung am Institut für Meteorologie und Klimatologie wieder.

Wo arbeiten Meteorologen?

Der erste Kontakt mit der Meteorologie entsteht meist durch den Wetterbericht im Radio, Fernsehen oder Internet. Trotz der großen Medienpräsenz ist nur ein geringer Anteil der Meteorologinnen und Meteorologen bei den Medien angestellt. Die breite meteorologische und physikalisch-mathematische Ausbildung sowie hierbei erworbene Fähigkeiten wie z.B. das Analysieren und Lösen komplexer Probleme in theoretischen und technischen Bereichen, das Präsentieren von komplizierten Sachverhalten, der Entwicklung von Computerprogrammen oder der Verarbeitung großer Datenmengen eröffnen ein breites Betätigungsfeld. Meteorologinnen und Meteorologen arbeiten in Forschungseinrichtungen, bei Wetterdiensten, Umweltämtern, Versicherungen oder Ingenieur- und Gutachterbüros, ebenso wie z.B. in Softwarefirmen, der Energiewirtschaft, der Autoindustrie, bei Fluggesellschaften oder in der Unternehmensberatung. Neben dem klassischen Bereich der Wettervorhersage und -analyse und der Grundlagenforschung zu atmosphärischen Prozessen, erstellen sie z.B. Ertragsprognosen für Solar- und Windparks, untersuchen die Luftverwirbelung hinter Flugzeugen (um z.B. den Sicherheitsabstand nachfolgender Flugzeuge bei der Landung zu optimieren), simulieren die Strömungsverhältnisse in Städten (z.B. mit dem Ziel die Luftqualität zu verbessern), entwickeln neuartige Messgeräte oder erstellen Risikoabschätzungen für Versicherungen. Die Berufsaussichten sind aufgrund dieser Vielfältigkeit als sehr gut zu bezeichnen.

Internationalität

Am Institut für Meteorologie und Klimatologie wird international vernetzt geforscht. Für Studierende bietet sich daher  häufig die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes im Rahmen von Forschungsaktivitäten. Darüber hinaus bestehen vielfältige Möglichkeiten ein Praktikum oder Semester im Ausland in das Studium einzubringen. Hierbei stehen z.B. Südkorea, Neuseeland, Finnland, Frankreich und  USA auf der Liste der jüngst angesteuerten Ziele.

Voraussetzungen

Der viersemestrige Masterstudiengang baut auf den im Bachelorstudiengang erworbenen Grundkenntnissen auf und erlaubt eine persönliche Profilbildung auf einem der angebotenen Forschungsgebiete. Quereinsteiger sollten insbesondere mathematisch/physikalische Grundkenntnisse aus dem Bachelorstudium mitbringen. In der Mathematik sind dies Analysis und Lineare Algebra, in der Physik Mechanik und Thermodynamik (bzw. statistische Physik). Meteorologische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, müssen aber innerhalb des ersten Jahres nachgeholt werden (siehe nächster Abschnitt).

Studiengänge, die diese Voraussetzungen in der Regel erfüllen sind z.B.

  • Physik
  • Maschinenbau
  • Computergestützte Ingenieurwissenschaften
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Informatik (mit Nebenfach Physik)
  • Mathematik (mit Nebenfach Physik)

Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, wird bei der Bewerbung im Einzelfall geprüft. Generell wird empfohlen vor einer Bewerbung eine Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Hier kann bereits vorab geklärt werden, ob die Voraussetzungen erfüllt sind und mit welchen Auflagen zu rechnen ist.

Mögliche Auflagen

Bewerber die oben genannte Voraussetzungen erfüllen, aber noch nicht die für das Masterstudium nötigen meteorologischen Grundkenntnisse mitbringen, müssen diese im Laufe des ersten Jahres nachholen und für folgende Bereiche nachweisen:

  • Dynamik und Turbulenz der Atmosphäre 
  • Strahlung in der Atmosphäre

Diese Auflagen werden im Rahmen der (im Bachelorstudiengang Meteorologie) regulär angebotenen Lehrveranstaltungen und Prüfungen erfüllt oder (bei unpassender Semesterlage) ggf. durch Selbststudium und gesondert hierfür angebotene Prüfungen.

Die Auflagen können im Masterstudiengang anstelle des Wahlpflichtfaches eingebracht werden, sodass diese nicht zwangsläufig studienverlängernd wirken!

Aufbau des Masterstudiums

Das erste Jahr des Masterstudiums beinhaltet Seminare, ein Fortgeschrittenenpraktikum, sowie einen meteorologischen Wahlpflichtbereich. In dieser Zeit  lernen die Studierenden die Forschungsbereiche bzw. Arbeitsgruppen des Instituts kennen, haben die Gelegenheit forschungsnah an einer Feldmesskampagne teilzunehmen, sowie sich im Wahlpflichtbereich auf bestimmte Themengebiete zu spezialisieren. Des weiteren ist im ersten Jahr ein Wahlfach außerhalb der Meteorologie (z.B. Chemie, Informatik oder Maschinenbau) vorgesehen. Quereinsteiger haben allerdings die Möglichkeit dieses durch die Auflagen zu ersetzen und in diesem Bereich ggf. noch zusätzliche grundlegende meteorologische Veranstaltungen einzubringen.

Das zweite Jahr besteht aus einer Forschungsphase, in welcher innerhalb einer der Arbeitsgruppen ein Forschungsthema bearbeitet wird, welches mit der Masterarbeit abgeschlossen wird.

Eine Kurzbeschreibung der Module und wählbaren Lehrveranstaltungen ist in diesem PDF-Dokument zu finden, sowie eine detailliertere Beschreibung im Modulkatalog.

Im Rahmen einer Studienberatung helfen wir gerne einen individuellen Studienplan zusammenzustellen.

Bewerben

Hier können Sie sich bewerben!


Bewerbungszeiträume


Für das

  • WiSe vom 01.06. bis zum 15.07. 
  • SoSe vom 01.12. bis zum 15.01.


Im sogenannten Losverfahren sind  Bewerbungen bis kurz vor Vorlesungsbeginn möglich. Der Bewerbungszeitraum beginnt 2 Wochen vor Vorlesungsbeginn.

 

 

Wir schaffen gute Atmosphäre!

Sie haben einen Bachelorabschluss mit einem ingenieurwissenschaftlichen bzw. mathematisch-physikalischen Hintergrund?

Sie interessieren sich für Messtechnik, numerische Simulation, optische Verfahren oder komplexe physikalische Prozesse?

Dann bringen Sie ihre Kompetenzen in atmosphärischer Umweltforschung ein und bewerben Sie sich für den Masterstudiengang Meteorologie!

Meteorologie: Mehr als Wetter

Meteorologie ist die Physik der Atmosphäre. Obwohl die Wettervorhersage ein Teilgebiet der Meteorologie darstellt, arbeitet nur ein kleiner Teil der ausgebildeten Meteorologen im Bereich der operationellen Wettervorhersage. Jedoch eröffnet allein das ständige Bestreben die Qualität der Wettervorhersage zu verbessern bereits ein breites Forschungsfeld in welchem zahlreiche Wissenschaftler arbeiten. So sind viele physikalische Prozesse in der Atmosphäre noch nicht verstanden und werden erforscht, neue Messverfahren/-geräte werden entwickelt oder numerische Lösungsalgorithmen für meteorologische Modelle  werden verbessert.

Da die Atmosphäre (im Großen wie im Kleinen) durch viele verschiedenste Randbedingungen (Ozean, Bodennutzung, Gebäude, etc) beeinflusst wird und die Atmosphäre ihrerseits Auswirkungen hat auf alles was sich in ihr befindet, gibt es viele interdisziplinäre Verbindungen z.B. zur Chemie, Geophysik, Ozeanographie, Biologie und auch den Ingenieurwissenschaften. Gerade die interdisziplinären Verknüpfungen bieten Quereinsteigern die Möglichkeit die Kompetenzen aus ihrem vorherigem Studium in die Meteorologie einzubringen, wie z.B. bei der Entwicklung von Prototypen von neuartigen Messgeräten, der Implementierung numerischer Verfahren in meteorologische Modelle oder der Untersuchung des Einflusses turbulenter Strömungen auf Windkraftanlagen oder dem Einsatz der Solarenergie.  Dies spiegelt sich auch in der aktuellen Forschung am Institut für Meteorologie und Klimatologie wieder.

Wo arbeiten Meteorologen?

Der erste Kontakt mit der Meteorologie entsteht meist durch den Wetterbericht im Radio, Fernsehen oder Internet. Trotz der großen Medienpräsenz ist nur ein geringer Anteil der Meteorologinnen und Meteorologen bei den Medien angestellt. Die breite meteorologische und physikalisch-mathematische Ausbildung sowie hierbei erworbene Fähigkeiten wie z.B. das Analysieren und Lösen komplexer Probleme in theoretischen und technischen Bereichen, das Präsentieren von komplizierten Sachverhalten, der Entwicklung von Computerprogrammen oder der Verarbeitung großer Datenmengen eröffnen ein breites Betätigungsfeld. Meteorologinnen und Meteorologen arbeiten in Forschungseinrichtungen, bei Wetterdiensten, Umweltämtern, Versicherungen oder Ingenieur- und Gutachterbüros, ebenso wie z.B. in Softwarefirmen, der Energiewirtschaft, der Autoindustrie, bei Fluggesellschaften oder in der Unternehmensberatung. Neben dem klassischen Bereich der Wettervorhersage und -analyse und der Grundlagenforschung zu atmosphärischen Prozessen, erstellen sie z.B. Ertragsprognosen für Solar- und Windparks, untersuchen die Luftverwirbelung hinter Flugzeugen (um z.B. den Sicherheitsabstand nachfolgender Flugzeuge bei der Landung zu optimieren), simulieren die Strömungsverhältnisse in Städten (z.B. mit dem Ziel die Luftqualität zu verbessern), entwickeln neuartige Messgeräte oder erstellen Risikoabschätzungen für Versicherungen. Die Berufsaussichten sind aufgrund dieser Vielfältigkeit als sehr gut zu bezeichnen.

Internationalität

Am Institut für Meteorologie und Klimatologie wird international vernetzt geforscht. Für Studierende bietet sich daher  häufig die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes im Rahmen von Forschungsaktivitäten. Darüber hinaus bestehen vielfältige Möglichkeiten ein Praktikum oder Semester im Ausland in das Studium einzubringen. Hierbei stehen z.B. Südkorea, Neuseeland, Finnland, Frankreich und  USA auf der Liste der jüngst angesteuerten Ziele.

Voraussetzungen

Der viersemestrige Masterstudiengang baut auf den im Bachelorstudiengang erworbenen Grundkenntnissen auf und erlaubt eine persönliche Profilbildung auf einem der angebotenen Forschungsgebiete. Quereinsteiger sollten insbesondere mathematisch/physikalische Grundkenntnisse aus dem Bachelorstudium mitbringen. In der Mathematik sind dies Analysis und Lineare Algebra, in der Physik Mechanik und Thermodynamik (bzw. statistische Physik). Meteorologische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, müssen aber innerhalb des ersten Jahres nachgeholt werden (siehe nächster Abschnitt).

Studiengänge, die diese Voraussetzungen in der Regel erfüllen sind z.B.

  • Physik
  • Maschinenbau
  • Computergestützte Ingenieurwissenschaften
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Informatik (mit Nebenfach Physik)
  • Mathematik (mit Nebenfach Physik)

Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, wird bei der Bewerbung im Einzelfall geprüft. Generell wird empfohlen vor einer Bewerbung eine Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Hier kann bereits vorab geklärt werden, ob die Voraussetzungen erfüllt sind und mit welchen Auflagen zu rechnen ist.

Mögliche Auflagen

Bewerber die oben genannte Voraussetzungen erfüllen, aber noch nicht die für das Masterstudium nötigen meteorologischen Grundkenntnisse mitbringen, müssen diese im Laufe des ersten Jahres nachholen und für folgende Bereiche nachweisen:

  • Dynamik und Turbulenz der Atmosphäre 
  • Strahlung in der Atmosphäre

Diese Auflagen werden im Rahmen der (im Bachelorstudiengang Meteorologie) regulär angebotenen Lehrveranstaltungen und Prüfungen erfüllt oder (bei unpassender Semesterlage) ggf. durch Selbststudium und gesondert hierfür angebotene Prüfungen.

Die Auflagen können im Masterstudiengang anstelle des Wahlpflichtfaches eingebracht werden, sodass diese nicht zwangsläufig studienverlängernd wirken!

Aufbau des Masterstudiums

Das erste Jahr des Masterstudiums beinhaltet Seminare, ein Fortgeschrittenenpraktikum, sowie einen meteorologischen Wahlpflichtbereich. In dieser Zeit  lernen die Studierenden die Forschungsbereiche bzw. Arbeitsgruppen des Instituts kennen, haben die Gelegenheit forschungsnah an einer Feldmesskampagne teilzunehmen, sowie sich im Wahlpflichtbereich auf bestimmte Themengebiete zu spezialisieren. Des weiteren ist im ersten Jahr ein Wahlfach außerhalb der Meteorologie (z.B. Chemie, Informatik oder Maschinenbau) vorgesehen. Quereinsteiger haben allerdings die Möglichkeit dieses durch die Auflagen zu ersetzen und in diesem Bereich ggf. noch zusätzliche grundlegende meteorologische Veranstaltungen einzubringen.

Das zweite Jahr besteht aus einer Forschungsphase, in welcher innerhalb einer der Arbeitsgruppen ein Forschungsthema bearbeitet wird, welches mit der Masterarbeit abgeschlossen wird.

Eine Kurzbeschreibung der Module und wählbaren Lehrveranstaltungen ist in diesem PDF-Dokument zu finden, sowie eine detailliertere Beschreibung im Modulkatalog.

Im Rahmen einer Studienberatung helfen wir gerne einen individuellen Studienplan zusammenzustellen.

Bewerben

Hier können Sie sich bewerben!


Bewerbungszeiträume


Für das

  • WiSe vom 01.06. bis zum 15.07. 
  • SoSe vom 01.12. bis zum 15.01.


Im sogenannten Losverfahren sind  Bewerbungen bis kurz vor Vorlesungsbeginn möglich. Der Bewerbungszeitraum beginnt 2 Wochen vor Vorlesungsbeginn.