Studium
Quereinstieg in den Master

Quereinstieg in den Master

  • Wir schaffen gute Atmosphäre

    Sie haben einen Bachelorabschluss mit einem ingenieurwissenschaftlichen bzw. mathematisch-physikalischen Hintergrund?

    Sie interessieren sich für Messtechnik, numerische Simulation, optische Verfahren oder komplexe physikalische Prozesse?

    Sie möchten z.B. als Vorbeitung internationale Forschungstätigkeit oder eine Tätigkeit für ein internationales Unternehmen ihre Kenntnisse der englischen Sprache vertiefen?

    Dann bringen Sie ihre Kompetenzen in atmosphärischer Umweltforschung ein und bewerben Sie sich für den Masterstudiengang Meteorologie!

  • Meteorologie: Mehr als Wetter

    Meteorologie ist die Physik der Atmosphäre. Obwohl die Wettervorhersage ein Teilgebiet der Meteorologie darstellt, arbeitet nur ein kleiner Teil der ausgebildeten Meteorologen im Bereich der operationellen Wettervorhersage. Jedoch eröffnet allein das ständige Bestreben, die Qualität der Wettervorhersage zu verbessern, bereits ein breites Forschungsfeld in welchem zahlreiche Wissenschaftler arbeiten. So sind viele physikalische Prozesse in der Atmosphäre noch nicht verstanden und werden erforscht, neue Messverfahren/-geräte werden entwickelt oder numerische Lösungsalgorithmen für meteorologische Modelle werden verbessert.

    Da die Atmosphäre (im Großen wie im Kleinen) durch viele verschiedenste Randbedingungen (Ozean, Bodennutzung, Gebäude, etc.) beeinflusst wird und die Atmosphäre ihrerseits Auswirkungen hat auf alles was sich in ihr befindet, gibt es viele interdisziplinäre Verbindungen z.B. zur Chemie, Geophysik, Ozeanographie, Biologie und auch den Ingenieurwissenschaften. Gerade die interdisziplinären Verknüpfungen bieten Quereinsteigern die Möglichkeit die Kompetenzen aus ihrem vorherigem Studium in die Meteorologie einzubringen, wie z.B. bei der Entwicklung von Prototypen von neuartigen Messgeräten, der Implementierung numerischer Verfahren in meteorologische Modelle oder der Untersuchung des Einflusses turbulenter Strömungen auf Windkraftanlagen oder dem Einsatz der Solarenergie. Dies spiegelt sich auch in der aktuellen Forschung am Institut für Meteorologie und Klimatologie wieder.

  • Voraussetzungen

    Der viersemestrige Masterstudiengang baut auf den im Bachelorstudiengang erworbenen Grundkenntnissen auf und erlaubt eine persönliche Profilbildung auf einem der angebotenen Forschungsgebiete. Quereinsteiger sollten insbesondere mathematisch/physikalische Grundkenntnisse aus dem Bachelorstudium mitbringen. In der Mathematik sind dies Analysis und Lineare Algebra, in der Physik Mechanik und Thermodynamik (bzw. statistische Physik). Meteorologische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, müssen aber innerhalb des ersten Jahres nachgeholt werden (siehe nächster Abschnitt).

    Studiengänge, die diese Voraussetzungen in der Regel erfüllen sind z.B.

    • Physik
    • Maschinenbau
    • Computergestützte Ingenieurwissenschaften
    • Wirtschaftsingenieurwesen
    • Informatik (mit Nebenfach Physik)
    • Mathematik (mit Nebenfach Physik)

    Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, wird bei der Bewerbung im Einzelfall geprüft. Generell wird empfohlen vor einer Bewerbung eine Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Hier kann bereits vorab geklärt werden, ob die Voraussetzungen erfüllt sind und mit welchen Auflagen zu rechnen ist.

  • Auflagen

    Bewerber die oben genannte Voraussetzungen erfüllen, aber noch nicht die für das Masterstudium nötigen meteorologischen Grundkenntnisse mitbringen, müssen diese im Laufe des ersten Jahres nachholen und für folgende Bereiche in Kenntnisprüfungen nachweisen:

    1. Allgemeine Meteorologie

    2. Dynamik und Turbulenz der Atmosphäre

    3. Strahlung in der Atmosphäre

    Die Kenntnisse hierzu können im Rahmen der (im Bachelorstudiengang Meteorologie) regulär angebotenen Lehrveranstaltungen oder (insbesondere bei unpassender Semesterlage) durch Selbststudium zusammen mit speziell hierfür angebotenen Tutorien erlangt werden.

    Die Auflagen 2. und 3. können im Masterstudiengang anstelle des Wahlpflichtfaches eingebracht werden, sodass diese nicht zwangsläufig studienverlängernd wirken!

  • Aufbau des Masterstudiums

    Das erste Jahr des Masterstudiums beinhaltet Seminare, ein Fortgeschrittenenpraktikum, sowie einen meteorologischen Wahlpflichtbereich. In dieser Zeit lernen die Studierenden die Forschungsbereiche bzw. Arbeitsgruppen des Instituts kennen, haben die Gelegenheit forschungsnah an einer Feldmesskampagne teilzunehmen, sowie sich im Wahlpflichtbereich auf bestimmte Themengebiete zu spezialisieren. Des Weiteren ist im ersten Jahr ein Wahlfach außerhalb der Meteorologie (z.B. Chemie, Informatik oder Maschinenbau) vorgesehen. Quereinsteiger haben allerdings die Möglichkeit dieses durch die Auflagen zu ersetzen und in diesem Bereich ggf. noch zusätzliche grundlegende meteorologische Veranstaltungen einzubringen.

    Das zweite Jahr besteht aus einer Forschungsphase, in welcher innerhalb einer der Arbeitsgruppen ein Forschungsthema bearbeitet wird, welches mit der Masterarbeit abgeschlossen wird.

    Eine Kurzbeschreibung der Moduleund wählbaren Lehrveranstaltungen ist in diesem PDF-Dokument zu finden, sowie eine detailliertere Beschreibung im Modulkatalog.

    Im Rahmen einer Studienberatung helfen wir gerne einen individuellen Studienplan zusammenzustellen.

  • Bewerben

    BEWERBUNGSZEITRÄUME FÜR BEWERBER AUS EU-LÄNDERN

    Für das

    • Wintersemester vom 01.06. bis zum 15.07. 
    • Sommersemester vom 01.12. bis zum 15.01.


    Im sogenannten Losverfahren sind  Bewerbungen bis kurz vor Vorlesungsbeginn möglich. Der Bewerbungszeitraum beginnt 2 Wochen vor Vorlesungsbeginn.

    BEWERBUNGSZEITRÄUME FÜR BEWERBER AUS NICHT-EU-LÄNDERN

    Für das

    • Wintersemester vom 15. April bis 30. Mai 
    • Sommersemester vom 15. Oktober bis 30. November