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Arbeitsgruppe Umweltmeteorologie und Klimatologie

Die Arbeitsbereiche der Umweltmeteorologie betreffen den unmittelbaren Lebensraum des Menschen.
Für eine Beurteilung der Wirkungen von Wetter,  Witterung, Klima und Lufthygiene auf den menschlichen Organismus sind mehrere spezifische Komplexe von Bedeutung.

  • Thermischer Wirkungskomplex
  • Aktinischer Wirkungskomplex
  • Lufthygienischer Wirkungskomplex
  • Geruch, Lärm , Windkomfort

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind viele dieser Einflußfaktoren feste Bestandteile der räumlichen Planung
Für solche Planungsaufgaben sind spezielle numerische Modelle entwickelt worden, die in der Lage sind, mikro- und mesoskalige Verteilungen der verschiedenen meteorologischen Variablen zu berechnen.

Modelle dieser Art basieren, wie Wettervorhersagemodelle und Klimamodelle auch, auf einem Satz physikalischer Erhaltungsgleichungen. Diese Differentialgleichugen werden in Differenzengleichungen überführt und auf einem numerischen Gitter gelöst. Aufgrund der Aufgabenstellung werden sehr feine räumliche Maschenweiten von 1 m - 100 m verwendet.

Solche Modelle bieten die Möglichkeit, nicht nur derzeitige Zustände, sondern auch die Auswirkungen von Veränderungen der Randbedingungen zu untersuchen. Hierzu zählen:

  • Landnutzungsänderungen (Urbanisierung, Waldrodungen)
  • Veränderungen in der Zusammensetzung der Luft (Smog, EU-Grenzwerte)
  • lokale Effekte globaler Klimaänderungen (Stadtklima 2050)