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Von der Schallquelle zur psycho-akustischen Bewertung (WEA-Akzeptanz)

Leitung:Günter Groß, Siegfried Raasch
Bearbeitung:Christoph Knigge
Laufzeit:2017-2019
Förderung durch:BMWi

Die Windenergie hat sich in den letzten Jahren als zentrale Säule der angestrebten Energiewende etabliert. Der Ausbau der Windkraftflächen in der Nähe von dicht besiedelten Gebieten kann jedoch in der Bevölkerung auch zu sinkender Akzeptanz führen. So wurden in der Vergangenheit Genehmigungsverfahren aufgrund von Bürgerinitiativen verzögert. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Möglichkeit, dass sich Anwohner durch die entstehenden Geräuschimmissionen gestört fühlen können.

Das Projekt WEA-Akzeptanz verfolgt das Ziel, die Geräuschwirkung auf Anwohner von Windenergieanlagen durch die Entwicklung eines akustischen Gesamtmodells bzw. einer Modellkette (Schallentstehung, Schallausbreitung, Schallperzeption am Immissionsort) vorhersagbar zu machen und in das Design einer Windenergieanlage einfließen zu lassen. Das Projekt wird von der Leibniz Universität Hannover (ISD, IKT und IMUK) in enger Zusammenarbeit mit dem Industriepartner Senvion Holding GmbH durchgeführt.

Zur Berücksichtigung meteorologischer Umgebungsbedingungen wie Temperaturschichtung, Windgeschwindigkeit und Turbulenz auf die Schallausbreitung werden vom IMUK räumlich und zeitlich hochaufgelöste Daten der atmosphärischen Grenzschicht erstellt. Diese werden sowohl aus numerischen Simulationen mit PALM als auch aus zwei Feldmesskampagnen gewonnen. Innerhalb des zu entwickelnden Gesamtmodells fließen die meteorologischen Daten in das Schallausbreitungsmodell des ISD ein.

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