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Vergleich regionaler Klimaszenarien für NiedersachsenAuswertungen für die Region HannoverSeit Mitte des 20. Jahrhunderts zeichnen sich signifikante Klimaänderungen ab. Dazu zählt beispielsweise der Anstieg der globalen Lufttemperaturen; ein Trend der sich weiter verstärken wird. Die daraus resultierenden Auswirkungen wirken sich unterschiedlich stark auf regionaler Ebene aus und erfordern individuelle Anpassungsstrategien. Die Klimafolgenforschung auf kleinskaliger Ebene gewinnt somit zunehmend an Bedeutung. Hilfsmittel werden durch regionale Klimamodelle gestellt. In Deutschland dienen dazu unter anderem CLM und WETTREG. Im Rahmen der aktuell am Institut für Meteorologie und Klimatologie abgeschlossenen Bachelorarbeit wurden Untersuchungen des Klimawandels in Niedersachsen anhand der genannten Regionalmodelle durchgeführt. Die Jahressumme des Niederschlages durchläuft keine signifikante Entwicklung. Saisonale Unterschiede sind jedoch deutlich ausgeprägt. Während in den Sommermonaten ein Rückgang um rund 20% zu erwarten ist, gilt eine deutlich stärkere Zunahme der Winterschläge im Raum Hannover als wahrscheinlich. Die Analyse der Kenntage zeigt eine deutliche Verschiebung. Die Häufigkeit von Eis- und Frosttagen reduziert sich. Heiße Tage, Tropennächte sowie anhaltende Hitzeperioden nehmen in ihrer jährlichen Anzahl, laut Auswertung, um mehr als das Doppelte zu. Hitzestress in Teilen der Bevölkerung wird vermehrt auftreten. Extremniederschläge sind ebenso häufiger zu erwarten. Aussagen zu der Entwicklung der Windverhältnisse, sind auf Grund großer Diskrepanzen beider Regionalmodelle, nicht mit hoher Validität zu treffen. Nebenstehende Abbildungen: Die vollständige Arbeit kann auch heruntergeladen werden. |
Temperaturtrend für Hannover Kenntage in Hannover im CLM-Modell Kenntage in Hannover im WETTREG-Modell |
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| H. Schilke
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